Mindestens 25 Soldaten im Jemen getötet
Im Süden des Jemen sind am Samstag durch irrtümliche Schüsse aus den eigenen Reihen und bei Kämpfen mit Aufständischen mindestens 25 Soldaten getötet worden. Nach Angaben aus Militärkreisen feuerte die jemenitische Luftwaffe in der Stadt Sinjibar auf eine Schule, die sie in den Händen mutmaßlicher Al-Kaida-Mitglieder glaubte. Tatsächlich wurde das Gebäude aber von jemenitischen Soldaten gehalten.
Bei anschließenden Kämpfen zwischen Soldaten und Aufständischen starben ebenfalls mehrere Soldaten, die genaue Opferzahl war zunächst unklar. Das jemenitische Fernsehen dementierte indes, dass eigene Soldaten durch sogenanntes friendly fire ums Leben kamen.
Nach Angaben von Rettungskräften konnten Krankenwagen wegen der anhaltenden Kämpfe zunächst nicht in das Gebiet vordringen. Über Sinjibar, die Hauptstadt der Provinz Abjan, hatten Aufständische der Gruppe Partisanen der Scharia, die nach Angaben der Regierung mit Al Kaida verbündet sind, Ende Mai die Kontrolle übernommen. Seitdem versucht die Armee, die Stadt von Aufständischen zu befreien.












