Deutsche Polizei nahm vier Islamisten fest
Die Polizei in den deutschen Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen hat vier Männer festgenommen, die der Islamistenszene zugerechnet werden. Drei Männer wurden im Raum Bonn, ein vierter in Offenbach gefasst.

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Nach ersten Erkenntnissen haben sie sich illegal Schusswaffen verschafft. Nach Informationen des SWR erfolgten die Festnahmen wegen des bevorstehenden "Deutschlandfestes" unter anderem mit Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Wulff in Bonn.
Alle vier Männer im Alter zwischen 22 und 27 Jahren seien in Deutschland geboren. Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe sagte der Nachrichtenagentur dpa, es gebe weder Anhaltspunkte für die Einbindung der Männer in eine terroristische Vereinigung noch für konkrete Anschlagsvorbereitungen.
In der früheren Bundeshauptstadt feiern hunderttausende Menschen noch bis zum Montag den Tag der Deutschen Einheit sowie den NRW-Tag. In Bonn findet am Montag die zentrale Einheitsfeier statt.
In Indonesien hat eine Anti-Terror-Einheit unterdessen einen der meistgesuchten Islamisten des Landes festgenommen. Ihm wird die Planung von Selbstmordanschlägen vorgeworfen. Ein Polizeisprecher sagte am Sonntag, Beni Azri sei am Freitag nahe dem Haus seiner Eltern in Solok in der Provinz West-Sumatra gefasst worden.
Der 26-Jährige soll bei der Planung eines Anschlags auf eine Kirche in Zentraljava geholfen haben, bei dem im September 22 Gläubige verletzt wurden. Außerdem soll er an der Planung eines Selbstmordanschlags in Westjava im April beteiligt gewesen sein, bei dem 30 Polizisten in einer Moschee verletzt wurden.













