Erste Vorwahlen der US-Republikaner im Jänner
Die Vorwahlen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner beginnen schon im Jänner kommenden Jahres. Die republikanische Partei in Florida entschied am Freitag, die Abstimmung in dem südlichen Bundesstaat gegen den Willen der Parteiführung auf den 31. Jänner vorzuziehen. Die Präsidentschaftswahl wird im November 2012 abgehalten.
Dies wird voraussichtlich dazu führen, dass andere Bundesstaaten ebenfalls ihre Termine vorverlegen. Unter den komplizierten Regeln des US-Vorwahlsystems dürfen eigentlich nur Iowa, New Hampshire, Nevada und South Carolina ihre Abstimmungen vor dem 6. März abhalten. Als Strafe droht den Republikanern in Florida der Verlust der Hälfte ihrer Delegiertenstimmen.
Allerdings gibt ein früher Termin im Vorwahlkalender einem Bundesstaat mehr Einfluss in der Kandidatenkür, da siegreiche Bewerber zu Favoriten aufsteigen - und damit mehr Spendengelder erhalten und im Fokus der Medien stehen. Bei der vergangenen Präsidentschaftswahl 2008 hatte das bevölkerungsreiche Florida seine Vorwahl ebenfalls vorgezogen und ebnete John McCain den Weg zur republikanischen Präsidentschaftskandidatur.













