Streiks sorgen erneut für Verkehrschaos in Athen

Foto © APA
Wieder Verkehrschaos in Athen: Aus Protest gegen die harte Sparpolitik und angesichts möglicher Entlassungen haben die Fahrer von U-, S- und Straßenbahnen am Montag einen weiteren 24-Stunden-Streik begonnen. Auf den Zufahrtsstraßen entstanden riesige Staus, weil viele Menschen mit dem eigenen Wagen zur Arbeit fuhren. Andere mussten kilometerweit gehen. Auch Polizisten beteiligen sich am Streik.
Aus Protest gegen Lohnkürzungen entrollten die Polizisten ein riesiges schwarzes Transparent auf dem höchsten Berg Athens, dem Lykabettus. "Trauertag" stand darauf geschrieben. Das Transparent soll mehrere Stunden lang hängen bleiben.
Um die Mittagszeit wollen auch die Busfahrer für vier Stunden die Arbeit niederlegen. Einige Probleme mit Verspätungen gab es auch im Flugverkehr: Die Fluglotsen machten Dienst nach Vorschrift, wie ihre Gewerkschaft mitteilte. Sie wenden sich gegen Lohnkürzungen. Einsparungen in ihrem Bereich seien nicht notwendig, weil ihre Gehälter nicht vom griechischen Staat, sondern aus den Gebühren der Fluglinien finanziert würden. Streiks bei den öffentlichen Verkehrsmitteln mit massiven Folgen gibt es im Raum Athen seit mittlerweile vier Monaten immer wieder.












