Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 23:17 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
In Salzburg beginnen Koalitionsverhandlungen Ausschuss im US-Senat billigte Einwanderungsreform Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel In Salzburg beginnen Koalitionsverhandlungen Ausschuss im US-Senat billigte Einwanderungsreform
Zuletzt aktualisiert: 23.09.2011 um 12:13 UhrKommentare

Lobbyisten-Gesetz: Vorlage ist auf Schiene

Knapp vor dem nächsten Ministerrat am Dienstag hat Justizministerin Beatrix Karl das Lobbyisten-Gesetz fertiggestellt. In einem nächsten Schritt wird es an die SPÖ übermittelt, aber ob es bis zum nächsten Ministerrat schon auf der Tagesordnung steht, liege nun an der SPÖ, so Karl.

Foto © Yuri Arcurs/Fotolia.com

Justizministerin Beatrix Karl (V) hat die Vorlage zum Lobbyisten-Gesetz fertiggestellt und wird sie der SPÖ "noch heute" übermitteln, sagte ihre Sprecherin am Freitag auf Anfrage der Austria Presse Agentur. Die Vorlage solle "so schnell wie möglich" auf der Tagesordnung des Ministerrats stehen, sagte sie. Ob es sich bis zum kommenden Dienstag ausgehe, wisse sie allerdings nicht. "Das hängt nicht von uns ab", spielte sie den Ball dem Koalitionspartner zu. Die Begutachtungsfrist zum geplanten "Lobbying-Transparenz-Gesetz" war am 19. Juli abgelaufen. Damals hatte Justizministerin Karl erklärt, Anregungen aus den 85 eingelangten Stellungnahmen in das neue Gesetz einfließen lassen zu wollen. Dieser Prozess ist nun offenbar abgeschlossen.

Das Hinterzimmer macht den Unterschied

Das Ziel des Gesetzes ist es, Transparenz zu schaffen. In den Erläuterungen zum Entwurf vom 22. Mai wurde Lobbying als "Einsatz geeigneter Personen oder Unternehmen zur Beeinflussung staatlicher Entscheidungsprozesse zwecks Wahrnehmung oder Durchsetzung spezifischer Interessen gegenüber der öffentlichen Hand" definiert. Dies sei an sich "nicht anrüchig", Probleme bereite Lobbying aber dann, wenn es heimlich, "im Hinterzimmer" erfolge.

Karls Entwurf hatte ein Lobbyisten-Register, Sanktionen und eine Unvereinbarkeitsbestimmung für Funktionsträger vorgesehen. Ziel war es, klare Verhältnisse bei Tätigkeiten zu schaffen, "die der Beeinflussung staatlicher Entscheidungsprozesse dienen". Die Register sollten "in wesentlichen Teilen" öffentlich einsehbar sein. Unterschieden wurde zwischen mehreren Arten von "Lobbyisten", dem "klassischen" Lobbyisten eines entsprechenden Unternehmens und "In-House-Lobbyisten", also Mitarbeitern einer "Public Affairs"-Abteilung in einem Unternehmen. Einbezogen wurden auch Lobbying-Aktivitäten von sogenannten gesetzlich eingerichteten Selbstverwaltungskörpern (z.B. Wirtschafts-, Arbeiter- oder Landwirtschaftskammer), wenngleich diese - ähnlich wie Interessensverbände - nicht gleich streng behandelt werden sollten.


Foto

Foto © AP

Justizministerin Beatrix KarlFoto © AP

KLEINE.tv

Sulm-Kraftwerk: Ein Hauch von Hainburg

Etwa 250 Menschen demonstrierten in Schwanberg gegen Ein Wasserkraftwerk...Bewertet mit 1 Stern

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang