Libysche Führung will erst 2013 Wahlen abhalten

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Die neue libysche Führung will erst Anfang des übernächsten Jahres Wahlen abhalten. Das erklärte der Vorsitzende des Nationalen Übergangsrates in Libyen, Mustafa Abdul Jalil, am Mittwoch (Ortszeit) gegenüber Bundespräsident Fischer am Rand der UNO-Generalversammlung.
Jalil habe den späten Zeitpunkt damit gerechtfertigt, dass das Land Zeit benötige, die entsprechenden Grundlagen für Wahlen aufzubauen, berichtete Fischer vor Journalisten in New York. Der Grund für die Abwesenheit solcher Grundlagen, der frühere Machthaber Muammar al-Gaddafi, befindet sich laut Jalil "mit Sicherheit" noch im Land.
Mit einem überraschenden Ansinnen konfrontierte der jordanische König Abdullah den österreichischen Bundespräsidenten in New York: "Der König hat mich gefragt, ob nicht Österreich in Jordanien Polizisten für Libyen ausbilden könnte", berichtete Fischer, der dem jordanischen Monarchen zumindest zusagte, den Wunsch im diplomatischen Gepäck mit nach Hause zu nehmen.












