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    Zuletzt aktualisiert: 20.09.2011 um 14:43 UhrKommentare

    Türkei: Drei Tote bei Explosion in Ankara

    In der türkischen Hauptstadt ist am Dienstagvormittag eine Bombe explodiert. Die Regierung geht von einem Anschlag aus, die Hintergründe bleiben noch unklar.

    Die Explosion soll durch eine Bombe verursacht worden sein

    Foto © ReutersDie Explosion soll durch eine Bombe verursacht worden sein

    Bei dem mutmaßlichen Bombenanschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara hat es doch Tote gegeben. Drei Menschen seien ums Leben gekommen, sagte Innenminister Idris Naim Sahin am Dienstag im türkischen Fernsehen. Mindestens 15 Menschen seien durch die Detonation im Zentrum Ankaras verletzt worden, fünf davon schwer. Es gebe eine "hohe Wahrscheinlichkeit", dass es sich um einen "terroristischen Anschlag" gehandelt habe, sagte Sahin. Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül hat bei seinem Besuch in Deutschland die schwere Explosion in Ankara als Terroranschlag bezeichnet. Er verurteile den Terror aufs Schärfste.

    Die genaue Ursache der Explosion ist noch unklar. Zuvor hatte aber auch Vize-Regierungschef Bülent Arinc davon gesprochen, dass die Explosion durch eine Bombe verursacht worden sei. Innenminister Idris Naim Sahin sagte, die Wahrscheinlichkeit eines explodierenden Autogastanks sei sehr gering. Am Morgen war zunächst von zwei Toten die Rede gewesen, dies wurde später aber vom Bürgermeister des betroffenen Bezirkes dementiert.

    Detonation in Verwaltungsbezirk

    Die Detonation ereignete sich am späten Vormittag vor einem Verwaltungsgebäude im Bezirk Cankaya. Nach Angaben von Innenminister Besir Atalay wurden 15 Menschen verletzt, es gab drei Tote. Der Fernsehsender NTV hatte zuvor von zwei Toten berichtet. Bilder des türkischen Fernsehens zeigten mehrere brennende Autos und zerborstene Fensterscheiben.

    Der Gouverneur von Ankara, Alaadin Yüksel, wollte zunächst nicht von einem Anschlag sprechen. "Wir gehen jeder Spur nach", sagte er vor Journalisten. Bezirksbürgermeister Bülent Tanik sagte, ein Angestellter seiner Verwaltung habe gesehen, wie jemand aus einem angrenzenden Haus eine brennende Gasflasche geworfen habe. Diese könnte die Ursache für die Explosion gewesen sein.

    Die Detonation war noch in kilometerweiter Entfernung zu hören. Die Polizei sperrte die Gegend aus Sorge vor einer weiteren Explosion weiträumig ab.

    Rebellen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) haben in der Vergangenheit häufig Anschläge in türkischen Großstädten verübt. Die PKK, die von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird, kämpft seit 1984 für eine Loslösung der kurdischen Gebiete von der Türkei.


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