Obama drängt auf Verabschiedung des Job-Programms

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US-Präsident Obama hat am Samstag in seiner wöchentlichen Rundfunk- und Internetansprache noch einmal um öffentliche Unterstützung für sein milliardenschweres Konjunkturprogramm geworben. Er rief die US-Bürger auf, sie sollten den Kongress dazu drängen, die notwendigen Gesetze ohne Verzögerung zu verabschieden.
"Das wichtigste Thema für die Menschen, die ich treffe, ist die Frage, wie wir gute Arbeitsplätze für die Mittelklasse schaffen können, die gut bezahlt sind und Sicherheit bieten", erklärte der Präsident. Mit seinem Konjunkturprogramm sollen neue Arbeitsplätze geschaffen und die Ausgabenfreudigkeit der US-Konsumenten gesteigert werden.
Angesichts der in etwas mehr als einem Jahr anstehenden Wahlen steht Obama unter erheblichem Druck, Erfolge im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit vorweisen zu müssen. Immer mehr Amerikaner sind unzufrieden mit seiner Wirtschaftspolitik, immer mehr befürchten, dass die USA vor einer neuerlichen Rezession stehen.
So erklärten in einer am Freitag veröffentlichten Meinungsumfrage der "New York Times" und CBS News fast die Hälfte der Befragten, sie befürchteten eine weitere Rezession. Drei von vier sagten, das Land entwickle sich in die falsche Richtung.
Am Montag wollte Obama einen Plan zur langfristigen Stabilisierung des Haushalts vorstellen. Dabei sollen die Staatsschulden über zehn Jahre um zwei Billionen Dollar gesenkt werden. Obama sollte seinen Vorschlag einem Sonderausschuss des Kongresses präsentieren.












