Obama erhofft sich 1,9 Millionen Arbeitsplätze

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US-Präsident Obama hofft, dass seine Job-Initiative das US-Wirtschaftswachstum um zwei Prozentpunkte steigert. Er rechne mit bis zu 1,9 Millionen neue Arbeitsplätzen, was eine Senkung der Arbeitslosenrate um einen Prozentpunkt bedeuten würde, sagte Obama am Donnerstag bei einer Spendenveranstaltung der demokratischen Partei in Washington.
Bisher hatte sich das Weiße Haus damit zurückgehalten, genaue Vorhersagen über die Auswirkungen des 447 Milliarden Dollar schweren Konjunkturpakets zur Schaffung neuer Arbeitsplätze zu machen, um bei einem Nicht-Erreichen dieser Ziele den oppositionellen Republikanern keine Angriffsfläche zu bieten.
Obama drängte den Kongress zudem erneut zu einer schnellen Verabschiedung des Pakets. "Dieser Kongress ist es gewohnt, nichts zu tun, und er fühlt sich wohl dabei, nichts zu tun, und er tut weiterhin nichts", sagte der US-Präsident. Er werde den Druck auf Abgeordnete und Senatoren aber aufrechterhalten.
Obama hatte das mit Spannung erwartete Konjunkturpaket vor rund einer Woche vorgestellt. Angesichts schlechter Umfragewerte wegen der hohen Arbeitslosigkeit von derzeit 9,1 Prozent muss Obama um seine Wiederwahl im November 2012 fürchten. Die ambitionierte Job-Initiative gilt auch als Versuch, das Vertrauen der Wähler zurückzuerobern.
Der Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, der Republikaner John Boehner, äußerte sich indes erneut kritisch zu den Plänen Obamas. Obamas Pläne seien "ein schlechter Ersatz" für das, was wirklich benötigt werde: weitreichende Erleichterungen für den Privatsektor, damit dieser Arbeitsplätze schaffen könne.













