Schuldirektorin zu 12.000 Euro Strafe verurteilt
Eine Disziplinar-Oberkommission des Landes Kärnten hat nun eine Schuldirektorin aus Unterkärnten zu einer Geldstrafe in der Höhe von 12.000 Euro verurteilt. Der Grund: Notorisches Zuspätkommen.

Foto © APA/SujetfotoSchuldirektorin muss 12.000 Euro Strafe zahlen
Das ist ein "schlechtes Zeugnis" für eine Schuldirektorin aus Unterkärnten: Weil sie dauernd zu spät gekommen sein soll, musste sich nun die Disziplinaroberkommission des Landes mit der Frau beschäftigen. Angeblich wurde sie für ihr notorisches Unpünktlichsein zu 12.000 Euro Strafe verdonnert. Stimmt das? "Ich dementiere die Summe zumindest nicht", sagt Gerhild Hubmann, Leiterin der Schulabteilung. Mehr könne sie wegen Amtsverschwiegenheit nicht sagen. Die Betroffene hat aber in jedem Fall noch die Möglichkeit, dagegen Beschwerde einzulegen.
Schaden für Berufsstand
Bereits im Februar war die Frau, wie berichtet, von der Disziplinarkommission zu einer Geldbuße verurteilt worden. Damals zur Zahlung von fünf Monatsgehältern. Die Oberkommission bestätigte die Verurteilung inhaltlich, reduzierte jedoch die Höhe der Geldstrafe. Bezirksschulinspektor Thomas Haudej hat davon selbst nur aus den Medien erfahren. "Für mich ist vor allem die Signalwirkung wichtig. Man soll sehen, dass man es sich nicht so leicht machen kann." Über einen langen Zeitraum hinweg soll die Direktorin dauernd zu spät gekommen sein. Zudem hat es angeblich Mängel bei Verwaltungsarbeiten gegeben. Haudej, der den Fall aufzeigte, meint: "Es ist schlimm. Solche Dinge schaden dem ganzen Berufsstand. Dann heißt es wieder: die Lehrer, die Lehrer."













