Alle blau-weißen neuen Ortstafeln aufgestellt
Mit den zweisprachigen Ortstafeln in der Ortschaft Loibach/Libuce in der Gemeinde Bleiburg/Pliberk sind am Donnerstag die letzten Schilder, für die das Land Kärnten zuständig ist, aufgestellt worden. Landeshauptmann Dörfler war selbst anwesend, um die Tafeln gemeinsam mit dem Bleiburger Bürgermeister Visotschnig anzubringen. Dörfler betonte, dass so ein Weg des Miteinander beschritten worden sei.
Er ging auch darauf ein, dass die letzten Tafeln ausgerechnet in der Gemeinde Bleiburg angebracht wurden. Dort hatte er ja gemeinsam mit seinem Amtsvorgänger Haider die vom Verfassungsgerichtshof per Erkenntnis erzwungene Aufstellung der zweisprachigen Ortsbezeichnungen durch das Verrücken der Tafeln um einige Meter noch umgangen.
Bis Ende September müssen nun die Gemeinden noch eine Reihe von Ortschaftsbezeichnungen, Hinweisschildern und Wegweisern in den beiden Landessprachen anbringen. Der Leiter der Abteilung Infrastruktur, Albert Kreiner, erklärte, die Kommunen würden bei der Umsetzung begleitet, und jeder Bescheid sei mit einem Luftbild versehen.
Diese Frist ist im Volksgruppengesetz, das im Juli im Parlament beschlossen worden ist, ausdrücklich festgeschrieben. Ab 1. Oktober sind dann 164 Ortschaften in 24 Gemeinden, verteilt auf vier Bezirke (Völkermarkt, Klagenfurt-Land, Villach-Land, Hermagor) mit zweisprachigen Aufschriften versehen.













