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Zuletzt aktualisiert: 26.08.2011 um 09:47 UhrKommentare

Telekom-Affäre weitet sich aus

Die Telekom Austria habe nicht nur an den früheren Vizekanzler Hubert Gorbach Zahlungen geleistet, Geld in Höhe von mehr als 400.000 Euro sei auch an dessen Parteifreund, den ehemaligen FP-Nationalrat und späteren Tiroler BZÖ-Obmann Klaus Wittauer gegangen.

Gab es auch Geld für Klaus Wittauer?

Foto © APAGab es auch Geld für Klaus Wittauer?

Das berichtet die Tageszeitung "Österreich" in ihrer Freitag-Ausgabe. Das Blatt ist nach eigenen Angaben im Besitz des Beratungsvertrags. Wittauer war zunächst nicht erreichbar, es gilt die Unschuldsvermutung.

Laut Bericht wurde mit 1. Mai 2007 zwischen der eTel Austria AG und der "Klaus Wittauer Consulting" ein vierseitiger Vertrag über die Zahlung von 15.000 Euro netto, zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer, insgesamt also 18.000 Euro, abgeschlossen. "Berater" Wittauer, der im Nationalrat auch Telekom-Sprecher der FPÖ war, sei für die Integration der eTel Austria AG in die Telekom Austria AG üppig honoriert worden, schreibt die Zeitung. Die vereinbarte Laufzeit des Vertrags betrug zwei Jahre. Somit wären rechnerisch 432.000 Euro an Wittauer geflossen. Unterzeichnet wurde der Vertrag von Telekom-Manager Gernot Schieszler.

Die Telekom habe Wittauer auch u.a. Suiten in Nobelhotels beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel und beim Beach-Volleyball in Klagenfurt bezahlt.


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