Grasser-Ermittlungen dauern mindestens noch ein Jahr
Karl-Heinz Grasser hält die Justiz ganz schön auf Trab: Zwei bis drei Dutzend Polizei- und Finanzbeamte sind "mit der Causa betraut" - und ein Ende der Ermittlungen ist noch immer nicht in Sicht.

Foto © APAKarl-Heinz Grasser
Die Ermittlungen gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser laufen auf Hochtouren, zwei bis drei Dutzend Polizei- und Finanzbeamte sind "mit der Causa betraut", zitiert das "WirtschaftsBlatt" (Montag) den Sprecher der Wiener Staatsanwaltschaft, Thomas Vecsey. Trotzdem werden die Ermittlungen wohl noch länger als ein Jahr dauern. "Bis wir alle Unterlagen aus Liechtenstein und der Schweiz erhalten werden, könnte es so lange dauern, und dann müssen wir die Akten auch noch auswerten."
"Überwachung ist übliche Maßnahme"
Unterdessen wehrt sich die Anklagebehörde gegen die Angriffe von Grasser-Anwalt Manfred Ainedter, der die Telefon- und Internetüberwachung seines Mandanten vergangene Woche mit Methoden "wie gegen einen Mafiaboss" verglichen hat. Dazu die Leitende Staatsanwältin Maria-Luise Nittel laut Zeitung: "Die Telefon- und Internetüberwachung ist eine völlig übliche Maßnahme, die außerdem vom Gericht genehmigt werden muss", jedes Jahr gebe es zahlreiche derartige Überwachungen.














