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    Zuletzt aktualisiert: 17.08.2011 um 10:26 UhrKommentare

    Zu wenig Migranten in Pädagogen-Ausbildung

    Immer mehr Schüler mit Migrationshintergrund sitzen in österreichischen Schulen. Während sich der Anteil der ausländischen Schüler hierzulande seit Beginn der 80er Jahre mehr als vervierfacht hat (2009/10 waren es 9,5 Prozent, 1980/81 2,3 Prozent), sind Menschen mit Migrationshintergrund in Ausbildungen zum Pädagogen jedoch noch immer unterrepräsentiert.

    Laut einer von der Donau-Universität Krems im Auftrag des Unterrichtsministeriums erstellten Studie sprachen im Jahr 2009/10 nur 2,7 Prozent der Schüler an Bildungsanstalten der Kindergartenpädagogik (Bakip) eine andere Umgangssprache als Deutsch, an den Bildungsanstalten für Sozialpädagogik, wo die Erzieher für Horte oder Tagesheimstätten ausgebildet werden, waren es 1,4 und an den Bundesanstalten für Leibeserziehung 2,3 Prozent.

    An den Pädagogischen Hochschulen (PH) ist ein höherer Anteil zu verzeichnen, 7,4 Prozent der Studenten besaßen hier 2009/10 eine ausländische Staatsbürgerschaft. Die Umgangssprache der Studenten wird allerdings nicht erhoben. An der PH Wien wird laut eigenen Angaben etwa davon ausgegangen, dass der tatsächliche Anteil der Studenten mit Migrationshintergrund bei 20 bis 25 Prozent liegt, während nur 13 Prozent eine ausländische Staatsbürgeschaft aufweisen.

    Ein unterschiedliches Bild beim Migrantenanteil zeigt sich vor allem nach Studienrichtungen. Im Bachelorstudium Lehramt für Berufsschulen beträgt der Ausländeranteil beispielsweise nur 1,9 Prozent, während der höchste Anteil bei Lehramtsstudenten für Religion an Pflichtschulen - 22,5 Prozent im Bachelor- und 15,8 Prozent im Diplomstudium - zu verzeichnen ist. Unter den Bachelorstudenten des Lehramts für Hauptschulen und Sonderschulen haben jeweils 4,9 Prozent nicht die österreichische Staatsbürgerschaft. Zum Vergleich: Der Anteil an Schülern mit nicht-deutscher Umgangssprache beträgt in der Hauptschule 20,9 und in Sonderschulen sogar 27,9 Prozent.

    Quelle: APA

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