Chavez beendet zweite Chemotherapie
Der venezolanische Staatschef Hugo Chavez bleibt nach dem Abschluss der zweiten Chemotherapie gegenüber dem Heilungsverlauf seiner Krebserkrankung skeptisch. Er warnt vor zu viel Optimismus und spricht vom Beginn einer neuen Lebensphase.

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Der an Krebs erkrankte venezolanische Staatschef Hugo Chavez hat nach einer zweiten Chemotherapie auf Kuba vor zuviel Optimismus gewarnt. "Du kannst dich selbst davon überzeugen, dass es schon vorbei ist und die Leute können sogar anfangen, daran zu glauben", sagte Chavez am Sonntag nach der Rückkehr in seine Heimat dem staatlichen Fernsehsender VTV. "Aber das ist nicht passiert." Die Ärzte seien bei verschiedenen medizinischen Untersuchungen zwar zu positiven Ergebnissen gekommen. Er habe außerdem Appetit, habe schon wieder etwas zugenommen und leide nicht unter Übelkeit. Trotzdem müsse er noch "sehr vorsichtig" sein.
Bei der Rückkehr aus Kuba war Chavez in Caracas von jubelnden Ministern und Militärvertretern in Empfang genommen worden. "Du musst das Leben bei den Hörnern packen", sagte der 57-jährige Präsident lachend. Er fange gerade ein "neues Leben" an. Nach den Behandlungen Anfang der Woche habe er gemalt, berichtete der Staatschef. "Ich habe einen neuen Schwerpunkt und das ist der Beginn einer neuen Phase in meinem Leben."
Der Linkspopulist und USA-Kritiker Chavez war vor gut einer Woche zur Fortsetzung seiner Krebstherapie nach Kuba gereist. Dem Präsidenten war im Juni ein bösartiger Tumor im Beckenbereich entfernt worden. Im Juli hatte der 57-Jährige mitgeteilt, er habe eine erste Runde Chemotherapie in Kuba "erfolgreich" abgeschlossen und bereite sich nun auf die zweite vor. Nach Angaben der Ärzte wurden bei den Untersuchungen keine Krebszellen mehr gefunden. Zugleich versicherte Chavez, bei der Präsidentenwahl 2012 für eine dritte Amtszeit kandidieren zu wollen.












