Konservativer Rick Perry will US-Präsident werden
Nach George W. Bush will wieder ein konservativer texanischer Gouverneur ins Weiße Haus einziehen. Rick Perry, der den US-Bundesstaat seit fast elf Jahren lenkt, ist in das Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur eingestiegen.

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Das werde er am Samstag in einer Rede in South Carolina offiziell mitteilen.
Experten erwarten, dass der 61-jährige Evangelikaner das Feld der bisherigen Bewerber "aufmischt". So landete er in einer jüngsten Umfrage des Senders CNN auf Platz zwei, gleich hinter dem Exgouverneur von Massachusetts, Mitt Romney - und das, obwohl seine Bewerbung noch nicht einmal offiziell ist. Zur bisherigen Bewerber-Spitzengruppe zählt auch die von der radikalkonservativen Tea-Party-Bewegung gestützte Kongressabgeordnete Michele Bachmann.
Acht der Kandidaten wollten sich am Donnerstagabend im Bundesstaat Iowa zu der bisher zweiten TV-Debatte des republikanischen Vorwahlkampfes treffen. Das Hauptaugenmerk galt dabei dem Abschneiden Romneys und Bachmanns. Am Samstag ist dann eine Testabstimmung über die Bewerber geplant, ebenfalls in Iowa, dem Schauplatz der ersten Vorwahl Anfang nächsten Jahres. Diese Abstimmung könnte eine erste Ausdünnung des Republikaner-Feldes einleiten: Wer krass verliert, dürfte Probleme beim weiteren Spendensammeln haben. Allerdings nimmt Romney nicht teil, auch Perry ist nicht dabei.
Der Texaner übernahm das Gouverneursamt im Dezember 2000 von Bush, der einen Monat später ins Weiße Haus einzog. Seitdem ist Perry, der früher einmal Demokrat war, ununterbrochen im selben Amt - so lange wie kein anderer derzeitiger US-Gouverneur.












