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Zuletzt aktualisiert: 06.08.2011 um 22:14 UhrKommentare

Ministerin von der Leyen genießt die Steiermark

Nicht nur die deutsche Ministerin Ursula von der Leyen, die ein Feriendomizil in St. Marein/Neumarkt hat, genießt die Ruhe in der grünen Mark.

Foto © AP

Es muss ein gutes Gefühl sein, wenn sich ein Prominenter fast ganz unerkannt in ein Ferienhäuschen zurückziehen kann. Kein Stress, keine Kameras. Einfach nur Privatperson sein. Die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat dieses persönliche Paradies für sich gefunden - in der Steiermark. Seit rund fünf Jahren genießt der 52-jährige Politprofi die Ruhe in seinem Ferienhaus auf der Oberberger Alm in St. Marein bei Neumarkt. Und das meist völlig unerkannt. "Ja, Frau von der Leyen ist regelmäßig hier. Allerdings bekommt man sie dann kaum zu Gesicht", bestätigt Bürgermeister Peter Müller. In die Dorfgemeinschaft ist die siebenfache Mutter nämlich nicht eingebunden.

Ein Wunsch nach Privatsphäre, der von den steirischen Nachbarn respektiert wird. Irgendwie ist es für sie ja schon gar nichts mehr Aufregendes, dass ein internationales Polit-Schwergewicht ums Eck wohnt.

Die Gelassenheit der Steirer im Umgang mit der Prominenz genießen neben der Ministerin nämlich auch andere deutsche Granden. Ex-VW-Boss Bernd Pischetsrieder lebt mit Gattin Doris schon seit Langem seinen Traum von der Südsteiermark inklusive eigenem Wein und gilt bereits als "quasi eingebürgert".

In Hieflau hat es sich Haribo-Eigentümer Hans Riegel heimelig gemacht. Der 88-jährige Goldbären-Kaiser, der gerne einmal ganz überraschend beim Narzissenfest in Bad Aussee auftaucht, darf sich übrigens ganz offiziell als waschechter Steirer bezeichnen - er besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft. Ein Wahl-Ausseer, Arbeitgeberpräsident und Fußballfunktionär Dieter Hundt, ist bereits stolzer Besitzer des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark. Der 72-Jährige zählt auch zu den gern gesehenen Gästen auf dem Gesellschaftsparkett.

Noch einer kann nicht vom Steirerland lassen. Philipp Guttenberg, Präsident der Deutschen Waldbesitzerverbände und jüngerer Bruder von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor, ist zwar vor einiger Zeit mit der Familie nach Berlin gezogen, in der grünen Mark wird er dennoch regelmäßig gesichtet: Seine rund 4000 Hektar Wald samt Wohnsitz in Radmer hat der Mann mit Doppelstaatsbürgerschaft nie verkauft.


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