31 Menschen bei Zusammenstößen in Karachi getötet

Foto © APA
Bei Zusammenstößen zwischen ethnischen Gruppen in der pakistanischen Stadt Karachi sind am Montag und Dienstag zumindest 31 Menschen getötet worden. Nach offiziellen Angaben wurden am Dienstag mindestens elf Menschen erschossen, berichtete der britische Sender BBC. Die Stadt erlebe eine "Schreckensherrschaft des Blutvergießens", sagte der pakistanische Innenminister Malik.
Die Polizei von Karachi berichtete am Dienstag, dass eine Fabrik, ein Restaurant sowie Dutzende Gebäude in der Stadt in Brand gesteckt worden seien. Laut Medienberichten waren unterdessen im Stadtteil Surjani Schüsse zu hören. Das Viertel gilt als Hochburg krimineller Banden.
Allein im Juli sind laut Schätzungen von Menschenrechtsgruppen mehr als 200 Menschen bei Zusammenstößen und gezielten Gewaltakten getötet worden. Die Polizei sieht als Hintergrund Rivalitäten zwischen Angehörigen der paschtunische Minderheit und Mitgliedern der Urdu-sprechenden Mehrheit in Karachi.












