Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 12:19 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Erneut Ausschreitungen in Stockholmer Vororten Rafsanjani darf nicht wieder iranischer Präsident werden Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Erneut Ausschreitungen in Stockholmer Vororten Rafsanjani darf nicht wieder iranischer Präsident werden
Zuletzt aktualisiert: 31.07.2011 um 21:20 UhrKommentare

Barrikaden im Nordkosovo: Nahrung geht aus

Krisenstimmung rund um das Kosovo: Noch immer blockieren örtliche Serben im Norden des Kosovo die Hauptstraße, Kfor-Soldaten die Grenzposten.

Foto © Reuters

Weil die internationalen Truppen ihrerseits die Grenzübergänge zu Serbien blockieren, geht im serbisch dominierten Nordkosovo allmählich die Nahrung aus. Zwischen den Hauptstädten bleibt die Lage gespannt. Die Botschafter der fünf Westmächte distanzieren sich zwar mit jedem Tag klarer von der Aktion der Regierung in Pritina. Gleichzeitig aber setzen Truppen der internationalen Schutztruppe Kfor eben die Handelsblockade durch, der Pritina zuvor mit seiner Spezialpolizei Geltung verschaffen wollte.

Serbien argwöhnt, die Kosovo-Regierung in Pristina habe ihren Eroberungsversuch letzte Woche mit Zustimmung der USA gestartet. Übel aufgenommen wurde in Belgrad eine Erklärung des französischen Chefs der EU-Rechtsstaatsmission Xavier Bout de Marnhac, dass notfalls die internationale Polizei die Barrikade räumen könne. Auch die Gefahr weiterer Ausschreitungen ist nicht gebannt: Lokale Serben bewachen beim Dorf Rudare nach wie vor eine Barrikade. Aufforderungen von Kfor-Kommandant Erhard Bühler, die Sperre zu räumen, wurden bisher ignoriert.

Bühler sagte, er habe zum letzten Mal auf die gewaltsame Räumung der Sperre verzichtet: "Ich habe zum Nutzen der Bürger entschieden", sagte Bühler, "weil ich weiß, dass sich radikale Strukturen unter die Bürger gemischt haben, die sogar bewaffnet sind."

NORBERT MAPPES-NIEDIEK

KLEINE.tv

Nordkorea schießt drei Raketen ab

Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang