Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 02. Oktober 2014 12:25 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Wirtschaftskrise senkt Geburtenrate in Italien Secret-Service-Chefin zurückgetreten Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Wirtschaftskrise senkt Geburtenrate in Italien Secret-Service-Chefin zurückgetreten
    Zuletzt aktualisiert: 30.07.2011 um 09:44 UhrKommentare

    Teilnahme an Libanon-Einsatz noch heuer möglich

    Foto © APA

    Verteidigungsminister Darabos kann sich eine Teilnahme des Bundesheeres am UNO-Friedenseinsatz im Libanon noch in diesem Jahr vorstellen. Ein Ersuchen der Vereinten Nationen an Österreich, ab November eine Logistik-Transporteinheit aus rund 150 Soldatinnen und Soldaten für die Stabilisierungstruppe UNIFIL ("United Nations Interim Force in Lebanon") zur Verfügung zu stellen, wird geprüft.

    Außenminister Spindelegger hatte bereits im Februar vorigen Jahres erklärt, dass Österreich eine UNIFIL-Beteiligung in Erwägung ziehe. "Das Bundesheer genießt im Nahen Osten hohe Reputation und hat sich in der Region Kompetenz und Erfahrung aufgebaut. Ein zweites Standbein zusätzlich zum Golan-Einsatz ist durchaus vorstellbar", sagte Darabos laut einer Aussendung. Damit würde auch das UNO-Engagement Österreichs gestärkt. Die vorgesehene Einheit solle ein Kommando/Stabselement, einen Versorgungszug, zwei Transportzüge, einen Instandsetzungszug und ein Feuerwehrelement umfassen. Alle Fahrzeuge würden durch die UNO bereitgestellt.

    Der UNIFIL-Einsatz basiert auf den Sicherheitsrats-Resolutionen 425/426 (1978) und 1701 (2006). Vor fünf Jahren beschloss der Weltsicherheitsrat nach dem 34-Tage-Krieg zwischen Israel und dem Libanon eine Verstärkung von UNIFIL von vorher 2.000 auf bis zu 15.000 Blauhelm-Soldaten und eine maritime Komponente. Das Mandat der UNO-Soldaten wurde ausgeweitet, sie können notfalls Waffengewalt anwenden.

    Derzeit umfasst UNIFIL nach Angaben des Verteidigungsministeriums 11.830 UNO-Soldatinnen und -Soldaten, 342 zivile UNO-Mitarbeiter, 650 lokale Mitarbeiter und 50 Mitglieder der Beobachtermission UNTSO ("United Nations Truce Supervision Organization"). 35 Staaten sind gegenwärtig an der Libanon-Mission beteiligt.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Alt-Kanzler Schröder: Halte Sanktionen für falsch

      Auf dem Russland-Unternehmertag warnt der deutsche Ex-Regierungschef vor...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Team Stronach auf Klausur in Schladming 

      Team Stronach auf Klausur in Schladming

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!