Ashton schickt EU-Vermittler in den Kosovo

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Die EU-Außenbeauftragte Ashton hat Belgrad und Pristina zu einer raschen friedlichen Lösung des Grenzkonflikts zwischen Serbien und dem Kosovo aufgerufen. Sie kündigte am Freitag die Entsendung eines EU-Vermittlers in die Region an. Dieser werde in den nächsten Tagen in das Gebiet reisen. Die EU erwarte einen raschen und substanziellen Fortschritt in den Gesprächen.
Sie forderte beide Konfliktparteien auf, maximale Zurückhaltung zu üben, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Notwendig seien Verhandlungen für eine friedliche Regelung. Ashton zeigte sich "ernsthaft besorgt über die andauernden Spannungen im Norden des Kosovo". Es müsse auch mit Hilfe des EU-Vermittlers, von EULEX und KFOR ein Ausweg aus dem Patt gefunden werden.
Die NATO hat am Donnerstag die Region um die zwei Grenzübergänge im Norden des Kosovo zur gesperrten Militärzone erklärt. Der Befehlshaber der internationalen Schutztruppe KFOR, Erhard Bühler, hat demnach auch mit dem Einsatz von Kampfmunition bei eventuellen erneuten Angriffen auf die Übergänge gedroht. Eine Gruppe ortsansässiger Serben hatte am Mittwochabend einen der zwei Grenzübergänge in Brand gesetzt.












