Weg für Wahlsiegerin Shinawatra in Thailand frei

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Für die thailändische Wahlsiegerin Yingluck Shinawatra ist der Weg an die Spitze der Regierung frei. Die Wahlkommission verwarf am Dienstag in Bangkok sämtliche Beschwerden politischer Gegner, die ihr Unrechtmäßigkeiten im Wahlkampf vorgeworfen hatten. Sie bestätigten das Mandat, das die Geschäftsfrau am 3. Juli gewonnen hatte.
Die Siegerpartei Pheu Thai hat die 44-jährige Yingluck bereits als Ministerpräsidentin nominiert. Sie wird die erste Frau in diesem Amt. Ihre Partei hat 265 der 500 Sitze im Parlament. Die neue Regierung dürfte Anfang August antreten.
Yingluck ist die Schwester des 2006 vom Militär gestürzten Ex-Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra. Böse Zungen behaupten, sie sei nur die Marionette ihres Bruders, der aus dem Exil die Fäden ziehe. In einer Beschwerde hieß es, Yingluck habe sich im Wahlkampf von Politikern unterstützen lassen, denen das Recht auf politische Betätigung wegen Wahlbetrugs entzogen worden war. Dazu gehört auch ihr Bruder.
Eine andere Beschwerde ging ein, weil Yingluck im Wahlkampf einmal von einer Nudelverkäuferin die Schaufel ausgeliehen und Nudeln gebraten und verteilt hatte. Das sei Beeinflussung der Wähler, meinten die Beschwerdeführer.
Auch der bisherige Regierungschef Abhisit Vejjajiva nahm am Dienstag die Hürde der Wahlkommission. Sie wies sämtliche Beschwerden, unter anderem wegen angeblichen Stimmenkaufs, zurück. Abhisit hat ein Abgeordnetenmandat gewonnen.












