Drei Tote bei Anschlag in Kerbala
Während einer Pilgerveranstaltung von Schiiten ist in der irakischen Stadt Kerbala am Samstag erneut eine Bombe explodiert. Dabei kamen offiziellen Angaben zufolge mindestens drei Menschen ums Leben, fünfzehn seien verletzt worden. Die Bombe war an ein Polizeiauto befestigt. Die meisten Opfer stammten aus den eigenen Reihen, hieß es von der Polizei.
Es war bereits der dritte Anschlag in der von Schiiten als heilig betrachteten Stadt in zwei Tagen. Unter dem 2003 gestürzten Diktator Saddam Hussein, einem Sunniten, war die Religionsgruppe Ziel von Repressalien, religiöse Gebräuche waren verboten.
In den vergangenen Jahren ist die Gewalt im Irak deutlich zurückgegangen. Allerdings kommt es jeden Monat zu Hunderten von Angriffen durch Extremisten.













