Zahlreiche Länder erkennen Südsudan an

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Die Unabhängigkeit des Südsudan ist von zahlreichen Ländern, darunter Österreich, anerkannt worden. Der Premier der früheren Kolonialmacht Großbritannien, David Cameron, sprach von einem "historischen Tag". Russlands Staatschef Dmitri Medwedew übermittelte Präsident Salva Kiir seine Glückwünsche und drückte das Interesse Russlands an der Zusammenarbeit bei der Erschließung der Ölvorkommen aus.
US-Präsident Barack Obama erklärte am Samstag, die USA würden den Südsudan als "souveränen und unabhängigen Staat" anerkennen und versprach ihm bei der bevorstehenden "harten Arbeit" zu helfen. Auch Israel hat den neuen Staat anerkannt. Ministerpräsident Netanyahu sagte zu Beginn der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag in Jerusalem: "Wir wünschen dem Südsudan Erfolg dabei, ein friedlicher Staat zu werden, und werden gerne mit ihm zusammenarbeiten." Der Südsudan könne als Beispiel für die Gründung eines Staates durch Verhandlungen gelten und nicht mit Gewalt oder durch einen einseitigen Schritt. Dies müsse auch in Hinblick auf die palästinensischen Unabhängigkeitsbestrebungen das Ziel sein.
Der chinesische Präsident Hu Jintao hat dem Südsudan enge Beziehungen zur Volksrepublik angeboten. Das Verhältnis zum Südsudan solle zum Nutzen beider Völker ausgebaut werden. China unterhält ein enges Verhältnis zur Führung des Nordsudan in Khartum. Allerdings ist die Regierung in Peking auch an guten Beziehungen zum Süden interessiert, da sich dort der Großteil der Rohölvorkommen des bisher geeinten Landes befinden.
Der Südsudan hatte sich am Samstag offiziell vom Norden des Landes abgespalten und seine Unabhängigkeit erklärt. Hunderte Südsudanesen feierten am Sonntag ausgelassen, auch in Tel Aviv.












