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Zuletzt aktualisiert: 10.07.2011 um 00:15 UhrKommentare

Pentagon-Chef Panetta glaubt an Sieg über Al-Kaida

Foto © APA

Der neue US-Verteidigungsminister Leon Panetta hat sich bei seinem Antrittsbesuch in Afghanistan zuversichtlich über einen baldigen Sieg gegen Al Kaida gezeigt. Die strategische Niederlage des Terrornetzwerks sei "in Reichweite", sagte Panetta am Samstag auf dem Weg zu der unangekündigten Visite am Hindukusch, wo er in Kabul unter anderem mit Afghanistans Präsident Karzai zusammentraf.

Panetta zufolge haben die USA seit der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden zehn bis 20 Führungsfiguren in Pakistan, Jemen, Somalia und im Maghreb identifiziert. "Wenn wir uns die vorknöpfen, ist ein Sieg über Al Kaida von einem strategischen Standpunkt aus wirklich möglich", sagte er im Militärflugzeug auf dem Weg nach Kabul.

Mit dem Ausschalten von Bin Laden sei bereits ein Anfang getan, das Netzwerk zu besiegen, sagte der frühere CIA-Chef, der das Pentagon am 1. Juli von Robert Gates übernommen hatte. Sowohl in seiner früheren als auch in seiner jetzigen Funktion sei er davon überzeugt, dass die strategische Niederlage Al Kaidas nicht mehr weit sei. Es sei nun der richtige Zeitpunkt, um weiterhin "maximalen Druck" auf das Terrornetzwerk auszuüben, sagte Panetta weiter.

Der neue Al-Kaida-Führer Ayman al-Zawahiri befinde sich wahrscheinlich in den schwer zugänglichen, von Pakistan verwalteten Stammesgebieten nahe Afghanistan. Nach Angaben des scheidenden US-Oberbefehlshabers am Hindukusch, General David Petraeus, befinden sich in Afghanistan derzeit noch "50 bis 100" Al-Kaida-Kämpfer. Diese würden sich vor allem in den östlichen Provinzen Kunar und Nuristan verschanzen, sagte der General, der als Nachfolger Panettas an der CIA-Spitze feststeht.

Quelle: APA

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