Weniger Diplomkräfte in den Pflegeheimen
Neue Pflegeheimverordnung: Nur noch ein Fünftel der Pflegekräfte muss diplomiert sein.

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Umstritten ist die neue Pflegeheimverordnung, die FPK und ÖVP am Dienstag in der Regierung beschlossen haben. Sie besagt, dass nur noch ein Fünftel, statt wie bisher ein Viertel der Pflegekräfte in Heimen diplomiert sein muss. Neu im Personalteam sind nun Sozialfachbetreuer.
Die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen werde "dem schnöden Mammon geopfert", so die Kritik der SPÖ. Soziallandesrat Christian Ragger (FPK) sieht das anders. Er betont, dass mit der Verordnung ein neuer Schwerpunkt gesetzt werde: "Der Gestaltung des Heimalltages und der Animation wird neben der fachkundigen Pflege ein größerer Stellenwert eingeräumt." Für SPÖ-Landesrätin Beate Prettner wie SPÖ-Landeshauptmannvize Peter Kaiser ist die Grenze der Belastbarkeit der Pflegenden überschritten - vor allem weil nur noch Menschen ab Pflegestufe vier, also mit erheblichem Pflegebedarf, in Heimen betreut werden. Zudem kritisiert sie, dass Einzelzimmer künftig nur noch jenen Personen zur Verfügung stehen, die den Zuschlag selbst aufzahlen können.












