Hochrangiger Taliban-Anführer in Pakistan getötet
Unbekannte haben am Montag im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan einen hochrangigen Taliban-Anführer getötet. Shakirullah Shakir sei im Stammesgebiet Nord-Waziristan von einem Wagen mit getönten Scheiben aus erschossen worden, sagte ein Geheimdienstmitarbeiter. Es sei unklar, ob Shakir von einer rivalisierenden Taliban-Gruppe oder von Angehörigen der Sicherheitskräfte getötet worden sei.
Bei zwei US-Drohnenangriffen im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan wurden am Montag nach Angaben aus Geheimdienstkreisen 21 mutmaßliche Extremisten getötet. Ein Kleintransporter sei bei dem Raketenbeschuss im Stammesgebiet Süd-Waziristan zerstört worden, sagte ein Geheimdienstmitarbeiter. Einheimische hätten acht Leichen geborgen, darunter drei ausländische Extremisten und fünf einheimische Taliban-Kämpfer.
Stunden später sei ein Haus bei Manto von einer Drohne mit zwei Raketen angegriffen worden. Aus den Trümmern seien zunächst 13 Leichen geborgen worden, sagte ein Geheimdienstmitarbeiter.
Der pakistanische Armeesprecher Athar Abbas bestätigte am Montag, dass 18 Militärberater aus Großbritannien aufgefordert worden seien, wegen "Sicherheitsbedenken" auszureisen. Einzelheiten nannte er nicht. Nach der Tötung des Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden in Pakistan Anfang Mai waren bereits mehr als 100 amerikanische Militärausbilder aufgefordert worden, das Land zu verlassen. Es handelte sich um die Mehrheit der US-Trainer.












