Weiter Gerüchte über Gesundheitszustand von Chavez

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Der Gesundheitszustand des venezolanischen Präsidenten Chavez ist möglicherweise ernster als gedacht. Venezuelas Außenminister Maduro äußerte sich im Fernsehen besorgt. "Die Schlacht, die Präsident Chavez um seine Gesundheit führt, muss die Schlacht aller sein, die Schlacht für [...] die unmittelbare Zukunft unseres Vaterlandes. (...) Das ist es, was wir unseren Landsleuten übermitteln können."
Der 56-jährige Chavez wurde vor mehr als zwei Wochen auf Kuba operiert, wo er sich seitdem zur Genesung aufhält. Nach offiziellen Angaben wurde er an einem Abszess in der Beckengegend operiert. Venezuelas Präsidialamtsministerin Erika Farias betonte dagegen am Samstag, die Genesung des Staatschefs verlaufe erwartungsgemäß. "Wir wissen, dass der Präsident sich mit viel Lebensmut und Energie erholt."
Wann Chavez zurück nach Venezuela kommt, blieb weiter offen. Die in Miami (US-Staat Florida) erscheinende spanischsprachige Zeitung "El Nuevo Herald" hatte am Samstag unter Berufung auf nicht näher genannte US-Geheimdienstkreise berichtet, der gesundheitliche Zustand von Chavez sei kritisch. "Nicht ernst, aber kritisch, schwierig", nannte die von der Zeitung zitierte Quelle den Zustand des Staatschefs, der am 10. Juni in Havanna operiert wurde.
Chavez hatte vor seinem Eintreffen auf Kuba Ecuador und Brasilien besucht und Caracas am 5. Juni verlassen. Zwischenzeitlich hatte er sich aus Havanna in einem Telefoninterview zu Wort gemeldet und versichert, dass er "voll einsatzfähig" sei. Er war zudem stehend und lächelnd am Krankenbett mit Kubas Staatschef Raul Castro und dessen Bruder Fidel Castro fotografiert worden. Kubas Regierung machte keine detaillierten Angaben zum Gesundheitszustand des prominenten Patienten, der Ende 2012 in Venezuela vor Präsidentschaftswahlen steht.












