Iran, Afghanistan, Pakistan gemeinsam gegen Terror

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Der Iran, Afghanistan und Pakistan haben einen gemeinsamen Kampf gegen Terrorismus vereinbart. Man werde gemeinsam gegen Terrorismus, Extremismus und Militarismus vorgehen, erklärten sie am Samstag bei einer regionalen Konferenz zu dem Thema in der iranischen Hauptstadt Teheran. Gleichzeitig ertönte Kritik an den westlichen Staaten.
Irans Staatschef Ahmadinejad etwa warf den USA in einer Rede vor, das Attentat auf das World Trade Center im Jahr 2001 weltweit zur Durchsetzung ihrer Interessen "auszunutzen". In der gemeinsamen Erklärung Ahmadinejads, des pakistanischen Staatschefs Zardari und des afghanischen Präsidenten Karzai wiesen die Politiker "ausländische Interventionen" in ihren Ländern zurück.
Diese verstießen gegen "den Geist des Islam und gegen die Traditionen des Friedens in der Region und gegen die Interessen ihrer Völker". Die Staatschefs vereinbarten in Teheran Folgetreffen ihrer jeweiligen Außen-, Innen-, Sicherheits- und Wirtschaftsminister, um für das Ende des kommenden Jahres ein weiteres Gipfeltreffen in Pakistans Hauptstadt Islamabad vorzubereiten.
Karzai sagte vor der Unterzeichnung der Erklärung, der Terrorismus breite sich "mehr als je zuvor" in der Region aus. Er bedrohe dort nicht nur Frieden und Stabilität, sondern die Existenz ganzer Länder. Die Probleme müssten "durch den Dialog und die Friedensbemühungen" gelöst werden.
Zardari hatte bereits zuvor erklärt, dass der Iran, Pakistan und Afghanistan vor allem Opfer des Terrorismus seien und ihre Beziehungen daher stärken müssten. Die Präsidenten der drei Länder hatten sich am Freitag in Teheran zu einem ersten Gespräch getroffen. Zu einer erweiterten Konferenz zum Terrorismus am Samstag reisten auch der sudanesische Staatschef Bashir, dessen irakischer Kollege Talabani sowie der tadschikische Präsident Emomali Rahmon an.












