Erste Bilder von angeschossener US-Abgeordneter Giffords
Die US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords wurde vor fünf Monaten bei einem Wahlkampfautritt von einem Attentäter in den Kopf geschossen. Die 41-Jährige hat das Attentat überlebt und findet langsam wieder ins Leben zurück.

Foto © AP/EPA/P.K. WEIS / SOUTHWESTPHOTOBANK.COM / HANDOUTGabrielle Giffords vor (links) und nach (rechts) dem Attentat
Fünf Monate nach dem Attentat auf die US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords hat die Politikerin erstmals Fotos von sich veröffentlicht. Die Politikerin war Anfang Jänner während eines Wahlkampfauftritts im US-Bundesstaat Arizona von einem Kopfschuss getroffen worden, hatte aber überlebt und sich erstaunlich schnell wieder erholt. Die Bilder auf ihrer Facebook-Seite zeigen die 41-Jährige mit kurzen Haaren und lächelnd, jedoch mit einer deutlich sichtbareren Verformung an der linken Kopfseite.
Schwierige Kommunikation
Giffords habe nach wie vor erhebliche Probleme zu sprechen, hatte Mitarbeiterin Pia Carusone vor wenigen Tagen der Zeitung "Arizona Republic" gesagt. Die Politikerin kommuniziere deshalb vor allem per Mimik und Gestik. "Sie ist in der Lage, grundsätzlich mitzuteilen, was sie will und benötigt. Wenn es aber um größere und komplexere Gedanken geht, für die sie Worte braucht, hat sie Schwierigkeiten." Giffords sei oft frustriert von ihren begrenzten Möglichkeiten.
Ein Gericht hatte den mutmaßlichen Schützen Jared Loughner Ende Mai wegen psychischer Störungen für nicht verhandlungsfähig erklärt. Der 22-Jährige hatte laut Anklage sechs Menschen erschossen sowie 13 verletzt und muss zunächst in einer psychiatrischen Anstalt bleiben.













