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    Zuletzt aktualisiert: 11.06.2011 um 10:55 UhrKommentare

    Bayr fordert Eindämmung der Kinderarbeit weltweit

    Foto © APA

    Anlässlich des internationalen Tags gegen Kinderarbeit fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung und Mitglied des parlamentarischen Ausschusses für Menschenrechte, die Eindämmung der Kinderarbeit weltweit voranzutreiben. Die UNO-Kinderrechtskonvention gehöre, wie das in Österreich teilweise gelungen ist, nicht nur ratifiziert, sondern eben auch implementiert, meinte Bayr.

    "Ein Teilerfolg wäre zumindest eine weltweite Ächtung der Kinderarbeit, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg", sagte Bayr laut SPÖ-Pressedienst. Sie schloss sich der Einschätzung von Unicef an, wonach ein schlichtes Verbot alleine nicht ausreiche. "Mit Verboten oder Boykotten allein drängt man die Kinder in die Illegalität, was letztlich dazu führt, dass die Opfer durch noch schlechtere Arbeitsbedingungen bestraft werden."

    Vielmehr gelte es verstärkt Entwicklungszusammenarbeit und damit aktiv Armutsbekämpfung in den jeweiligen Ländern zu betreiben. Außerdem braucht es mehr mündige Konsumenten, die die Herkunft und Produktionsweise sogenannter "Schnäppchen" hinterfragen. Nach dem immer stärker einsetzenden Umweltbewusstsein der Käuferinnen und Käufer, gelte es nun vermehrt ethische Maßstäbe einzufordern. "Es ist natürlich gut, dass wir ökologische Kriterien berücksichtigen", ist Bayr überzeugt, "aber wir müssen selbstverständlich auch die Produktion unter fairen Arbeitsbedingungen mit einbeziehen und da sind natürlich auch die Zulieferer nicht ausgenommen." Bayr verweist dabei aber auch auf die Verantwortung von öffentlicher Seite. Sie forderte wiederholt die Aufnahme sozialer und ethischer Auswahlkriterien im Bereich der öffentlichen Beschaffung - sowohl auf EU-, wie Bundes- als auch Länderebene.

    Der Aktionstag gegen Kinderarbeit am 12. Juni wurde 2002 von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ins Leben gerufen. Rund 200 Millionen Kinder unter 14 Jahren müssen nach ILO-Schätzung weltweit arbeiten.

    Quelle: APA

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