18 Tote bei US-Drohnenangriffen in Pakistan
Bei einem dritten US-Drohnenangriff binnen weniger Stunden sind in Pakistan am Montag drei mutmaßliche Aufständische getötet worden. Damit starben insgesamt mindestens 18 Rebellen bei Angriffen unbemannter US-Kampfjets im Nordwesten Pakistans, wie ein örtlicher Armeevertreter sagte. Bei dem dritten Angriff schoss die Drohne demnach zwei Raketen auf ein Fahrzeug mit Aufständischen ab.
Zuvor hatten zwei Drohnen 30 Kilometer davon entfernt Gebäude beschossen. Alle Angriffe ereigneten sich im Bezirk Süd-Waziristan. In dem Bezirk im Nordwesten Pakistans war am Freitag vermutlich der Al-Kaida-Anführer Ilyas Kashmiri bei einem US-Drohnenangriff ums Leben gekommen. Insgesamt starben bei dem Angriff neun Menschen.
Auf den 47-jährigen Kashmiri hatten die USA ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar (etwa 3,4 Millionen Euro) ausgesetzt. Das Stammesgebiet Süd-Waziristan an der Grenze zu Afghanistan gilt als Rückzugsort für Al-Kaida- und Taliban-Kämpfer.












