Papst beendete Kroatien-Reise

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Papst Benedikt XVI hat am Sonntagabend seinen ersten offiziellen Besuch in Kroatien beendet. Wegen starken Regens hielt er nicht wie vorgesehen, seine Ansprache auf dem Flughafen der kroatischen Hauptstadt. Benedikt hatte während seines Besuches in Kroatien seine Unterstützung zum EU-Beitritt gegeben und Kroatien als ein Land bezeichnet, welches von jeher Teil Europas gewesen sei.
Die Heilige Messe am Sonntag war der Höhepunkt des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Kroatien. Mehr als 300.000 Gläubige begrüßten den Heiligen Vater auf der Zagreber Pferderennbahn, wo der Tag der kroatischen katholischen Familie gefeiert wurde. Während der Samstag eher im Zeichen der politischen Botschaften stand war der Sonntag für den Glauben reserviert.
Benedikt drückte den Familien seine Anerkennung aus, "weil die christlichen Familien eine entscheidende Ressource für die Erziehung zum Glauben, für den Aufbau der Kirche als Gemeinschaft und für ihre missionarische Gegenwart in den verschiedenen Lebenssituationen sind." Die tägliche Arbeit für die Erziehung der jungen Generation zum Glauben wie auch die Vorbereitung auf die Ehe und für die Begleitung der Familien sei der grundlegende Weg, die Kirche immer neu zu regenerieren und das soziale Gefüge im Land neu zu beleben, sagte der Papst in der Heiligen Messe.
Der Papst sparte nicht an Kritik: "Leider müssen wir feststellen, dass sich - speziell in Europa - eine Säkularisierung ausbreitet, die zu einer Ausgrenzung Gottes aus dem Leben und zu einer zunehmenden Auflösung der Familie führt."
Am Nachmittag hielt der Papst in der Zagreber Kathedrale nach dem Vespergottesdienst mit Geistlichen ein Gebet am Grab des kroatischen Erzbischofs und Kardinals Alojzije (Aloisius) Stepinac (1898-1960) vorgesehen. Am Grab des Märtyrers forderte er die Kirche auf, das moralische Gewissen der Gesellschaft zu sein.












