Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 01. November 2014 09:29 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Rakete aus Gazastreifen schlug in Israel ein Madrid will Unabhängigkeits-Abstimmung verbieten Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Rakete aus Gazastreifen schlug in Israel ein Madrid will Unabhängigkeits-Abstimmung verbieten
    Zuletzt aktualisiert: 02.06.2011 um 12:26 Uhr

    Die FPK schlägt wild um sich

    Kleine Zeitung, Kärntens Justiz und ein Primar als Zielscheiben hässlicher und völlig ins Leere gehende Attacken von Scheuch und Co.

    Links: Kurt Scheuch, rechts: Uwe Scheuch

    Foto © EggenbergerLinks: Kurt Scheuch, rechts: Uwe Scheuch

    Die Enthüllung der wahren Pläne der Kabeg mit dem LKH Wolfsberg durch die Kleine Zeitung kehrten im FPK-Klubobmann Kurt Scheuch wieder einmal den "Reißwolf" hervor, der er eigentlich gar nicht sein will. Vielleicht kannte er, obwohl immerhin Aufsichtsratsvorsitzender, den Brief gar nicht, mit dem Kabeg-Chefin Ines Manegold den Vorstand der Wolfsberger Unfallchirurgie, Klaus Samlicki, wissen ließ, dass man zu einer Filiale der Klagenfurter Unfallabteilung werde - zu einem "Satellitendepartement". Der Kleinen Zeitung liegt das Schreiben vor und sie muss sich daher von Scheuch weder "falsche" noch "wieder einmal tendenzielle Berichterstattung" vorhalten lassen. Und schon gar nicht müssen wir uns angesichts der Beweise vor der angedrohten Klage fürchten - wie Scheuch selbst am besten weiß, sind Versuche, die Kleine Zeitung in Sachen Kabeg mundtot zu machen, in den vergangenen Monat vor Gericht wenig erfolgreich gewesen.

    Unter jenen, die den Manegold-Brief zur Kenntnisnahme erhielten, war auch FPK-Landesrat Christian Ragger, der von der Kabeg-Chefin geradezu desavouiert wurde. Schließlich hatte er Anfang Mai gemeinsam mit ihr den Fortbestand der Unfallchirurgie garantiert. Am Mittwoch ließ Ragger Manegold per Aussendung wissen, dass er sich "erwarte, dass sie zu unserer Vereinbarung steht." Raggers Versuch, der Kleinen Zeitung eine "längst übliche einseitige Darstellung" anzudichten, ist daher wohl nur als Nebelgranate zu werten, welche von der Peinlichkeit des Alleingangs der Kabeg-Chefin ablenken soll.

    Der absolute Tiefpunkt im hysterischen blauen Aussendungsreigen war aber die letztklassige und nebstbei klagsreife Attacke Kurt Scheuchs auf Primarius Samlicki, dem Scheuch unterstellte, den eigenen Betrieb zu beschädigen und das auch noch aus niederen Motiven, weil sein Wunsch, ein Jahr anhängen zu dürfen, nicht erfüllt worden sei. Falls es Scheuch entgangen sein sollte: Die geplante Demontage der Unfallchirurgie Wolfsberg hat Gesundheitsreferent Peter Kaiser (SPÖ) thematisiert . . .

    Gegen die Justiz zieht einen Monat vor dem "Part oft the game"-Prozess FPK-Obmann Uwe Scheuch in der "Kärntner Woche" vom Leder. Er rechne mit keinem fairen Prozess und damit, dass man im Zweifel gegen ihn urteilen werde. Mit seinem Rücktritt ist aber selbst in diesem Fall nicht zu rechnen, denn Scheuch wörtlich: ". . . ich habe einen moralischen Zugang: Ich habe nichts getan." Sollte es Druck aus Wien auf den Koalitionspartner ÖVP geben, dann werde man wählen lassen und als Sieger hervorgehen.

    WOLFGANG RAUSCH

    Kommentar

    Reinhold DottoloNervös von Reinhold Dottolo

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Orban zieht Internetsteuer-Pläne zurück

      Nach Protesten hat der ungarische Premierminister Abstand von der Einfüh...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt 

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!