G-8-Staats- und Regierungschefs treffen sich in Deauville
In Frankreich kommt es am Donnerstag zum Zusammentreffen der Regierungschefs der acht größten Industrienationen. Es geht um Atomkraft, die Umwälzungen in Arabien und das Internet.

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Die Staats- und Regierungschef der acht großen Industriestaaten (G-8) treffen sich heute, Donnerstag, im nordfranzösischen Badeort Deauville. Bei dem zweitägigen Gipfel soll es um die Zukunft der Atomkraft, die Lage in der arabischen Welt und das Internet gehen.
Am Rande dürfte auch die Nachfolge des zurückgetretenen Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, erörtert werden. Die französische Finanzministerin Christine Lagarde hatte am Mittwoch ihre Kandidatur für den IWF-Chefposten erklärt. Zu den G-8 gehören neben Gastgeber Frankreich Deutschland, die USA, Großbritannien, Russland, Japan, Kanada und Italien.
Schuldenerlass für Ägypten
Auch die Umwälzungen in Arabien beschäftigen die Politiker. Die USA haben ihre Partnerländer in der G-8-Gruppe aufgerufen, Ägypten mit einem Schuldenerlass auf dem Weg zur Demokratie zu stärken. Die erlassenen Beträge sollten in die Wirtschaft des nordafrikanischen Landes investiert werden und so Jobs schaffen, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Brief von US-Außenministerin Hillary Clinton und US-Finanzminister Timothy Geithner. Die G-8-Staaten müssten die Länder in der arabischen Welt finanziell unterstützen, in denen die Demokratiebewegung einen Regierungswechsel herbeigeführt habe.












