Kärnten schloss mit 158 Mio. Nettoneuverschuldung ab
Das Land Kärnten hat das Budgetjahr 2010 mit einer Nettoneuverschuldung von 158 Mio. Euro abgeschlossen. Das geht aus dem Rechnungsabschluss 2010 hervor, den Finanzreferent Harald Dobernig (FPK) am Dienstag der Landesregierung vorgelegt hat.

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Das Budgetvolumen betrug rund drei Mrd. Euro, davon entfallen 586 Mio. auf die Darlehen der Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft (Kabeg). Der Rechnungsabschluss wurde zur Kenntnis genommen und dem Landtag weitergeleitet.
Das Nettodefizit, das 0,99 Prozent des regionalen Bruttoinlandsprodukts entspricht, ist geringer ausgefallen als im Budgetentwurf vorgesehen, ursprünglich waren 246 Mio. Euro Abgang vorgesehen gewesen. Die Finanzschulden des Landes Kärnten lagen Ende 2010 bei 1,1 Mrd. Euro, die Gesamtverschuldung inklusive der außerbudgetären Verbindlichkeiten betrug 2,3 Mrd. Euro. Als Maastricht-Ergebnis wurde auf APA-Anfrage ein Minus von 156 Mio. Euro angegeben.
Die verringerte Neuverschuldung führt Dobernig in einer Aussendung neben einem restriktiven Budgetvollzug unter anderem auf höhere Einnahmen bei den Ertragsanteilen zurück. Dazu kam eine günstige Zinsentwicklung und Einsparungen bei den Pflichtschullehrern. Der Nettogebarungsabgang der Kabeg wird mit 233 Mio. Euro beziffert, 30 Prozent davon müssen die Gemeinden übernehmen.













