Hundstorfer überrascht über Pflegedatenbank-Kritik

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Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat sich am Dienstag verwundert über die aus Salzburg kommende Kritik an der Einrichtung einer Pflegedatenbank gezeigt. Dieses Thema sei "erledigt", bei der jüngsten Landeshauptleutekonferenz habe es dazu einen einstimmigen Beschluss gegeben, sagte er vor dem Ministerrat.
Hundstorfer verwies darauf, dass er aufgrund dieser Vereinbarung lediglich Daten von den Ländern bekomme. Diese würden in eine Datenbank einfließen, und die werde nicht viel kosten, versicherte er.
Der Leiter der Sozialabteilung im Land Salzburg, Herbert Prucher, hatte in der Dienstag-Ausgabe der "Salzburger Nachrichten" vor erheblichen Kosten durch die Datenbank gewarnt und gemeint, dass es nicht notwendig sei, nochmals Daten im Detail zu erheben, weil die Länder ohnehin bereits ausreichend Daten hätten. Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer hatte es als nicht akzeptabel bezeichnet, die Datenbank aus Mitteln des Pflegefonds zu finanzieren. Und auch für Salzburgs Finanzreferent David Brenner ist es ein Fehler, die Datenbank mit dem Pflegefonds zu finanzieren.












