Prognose: Spaniens Sozialisten verlieren Barcelona

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Die spanischen Sozialisten werden einer Prognose zufolge erstmals nicht im Rathaus von Barcelona regieren. Die Partei von Ministerpräsident Zapatero hat laut TV-Angaben unter Berufung auf Nachwahlbefragungen in der katalanischen Metropole eine historische Wahlniederlage erlitten. Das nationalistische Bündnis Convergencia i Unio (CiU) habe in Barcelona die meisten Stimmen eingefahren.
Die Sozialisten regierten die Stadt seit der ersten Kommunalwahl 1979. Auch in anderen Städten und Regionen waren den Sozialisten bei den Regional- und Kommunalwahlen am Sonntag zum Teil verheerende Niederlagen vorausgesagt worden. Hintergrund ist vor allem die Unzufriedenheit vieler Spanier mit dem strikten Sparkurs der Regierung Zapatero. In den vergangenen Tagen bildete sich eine beispiellose Protestwelle, die vor allem von Jugendlichen getragen wird.
Insgesamt waren am Sonntag rund 35 Millionen Wähler aufgerufen, ihre Bürgermeister, Gemeinderäte und 13 der 17 Regionalparlamente neu zu bestimmen. Die Abstimmungen galten als Stimmungstest für die Parlamentswahl in zehn Monaten. Zapatero will sich bei der Wahl im März nicht um eine dritte Amtszeit bewerben.












