Ouattara übernimmt ivorisches Präsidentenamt

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Sechs Monate nach der umstrittenen Präsidentenwahl in der westafrikanischen Republik Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste) wird der international anerkannte Wahlsieger Alassane Ouattara am Samstag offiziell in sein Amt eingeführt. Zu der Zeremonie in der nominellen Hauptstadt Yamoussoukro wird neben vielen afrikanischen Staatschefs auch der französische Präsident Nicolas Sarkozy erwartet.
Soldaten der früheren Kolonialmacht hatten bei der Entmachtung des abgewählten Präsidenten Laurent Gbagbo vor über einem Monat eine entscheidende Rolle gespielt. Bei dem monatelangen Machtkampf zwischen Gbagbo und Ouattara starben schätzungsweise etwa 3000 Menschen.
Sarkozy will auch die in Abidjan stationierten französischen Soldaten besuchen, deren Rolle bei der Festnahme Gbagbos auf Kritik gestoßen ist. Gbagbos Anhänger, aber auch der ruandesische Präsident Paul Kagamé warfen Frankreich vor, "seinen" Kandidaten Ouattara mit militärischer Gewalt durchgesetzt zu haben.












