Hermetische Abriegelung der G-8-Chefs Ende Mai
Mehr als 12.000 Sicherheitskräfte sollen den G-8-Gipfel am 26. und 27. Mai im französischen Deauville vor Demonstranten schützen. Die G-8-Chefs, unter ihnen Merkel, Obama und Medwedew, wollen über Atomkraft und die Revolutionen in der arabischen Welt reden.

Foto © APADemonstrationen sind bei G-8-Gipfeltreffen normalerweise an der Tagesordnung wie hier vergangenes Jahr in Toronto.
Mehr als 12.000 Sicherheitskräfte werden das Gipfeltreffen der sieben führenden Industrienationen und Russlands (G-8) im französischen Deauville schützen. Ereignisse wie der Tod von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden sowie das Attentat im marokkanischen Marrakesch rechtfertigten besondere Vorsichtsmaßnahmen, erklärte das französische Innenministerium eine Woche vor Beginn der Veranstaltung. "Die Großen dieser Welt sind da, darunter 18 Staats- und Regierungschef", sagte ein Sprecher am Donnerstag.
Atomstrom und arabische Welt
Bei dem Gipfeltreffen am 26. und 27. Mai wollen die G-8-Chefs, unter ihnen die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Dmitri Medwedew, vor allem über die Sicherheit von Atomkraftwerken und die Revolutionen in der arabischen Welt reden. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat als Gastgeber auch Staats- und Regierungschefs aus Ländern wie Tunesien, Algerien und Elfenbeinküste eingeladen.
Demonstranten werde die Mächtigen bei ihren Gesprächen nicht zu sehen bekommen. Das Seebad Deauville wird für den Gipfel hermetisch abgeschottet. Proteste sind nur in anderen Orten erlaubt. Beim vergangenen G8-Gipfel 2010 im kanadischen Toronto war es zu teilweise heftigen Ausschreitungen gekommen.
In dem schicken Seebad Deauville leben in der Hochsaison bis zu 30.000 Menschen. Alle Einwohner brauchen für die Gipfelzeit Zugangs-Ausweise.












