Al-Kaida tötete im Jemen sechs Soldaten
Kämpfer der Al-Kaida im Jemen haben einen Militärposten in der Provinz Baida überfallen und dabei sechs Regierungssoldaten getötet. Die rund 20 Extremisten kamen mit zwei Kastenwagen in die Ortschaft Radaa, griffen den Militärposten mit automatischen Waffen und Handgranaten an und entkamen anschließend, wie auf der offiziellen Website des Verteidigungsministeriums, "26sep.net", berichtet wurde.
Es war die zweite Attacke dieser Art auf Regierungstruppen in nur zwei Tagen. Am Freitag hatten Al-Kaida-Kämpfer in Serwa in der Provinz Marib einem Militärfahrzeug mit Panzerfäusten aufgelauert und fünf Soldaten getötet.
Bei neuen Massenprotesten gegen den seit 32 Jahren herrschenden Präsidenten Salih wurden am Samstag in der südlichen Stadt Taiz mindestens 15 Menschen verletzt. Vermummte Heckenschützen in Zivil hatten von Hausdächern auf den Demonstrationszug geschossen, berichteten Augenzeugen.













