Tote in syrischer Grenzstadt Tel-Kalakh

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Die syrische Armee ist am Samstag in die an der Grenze zum Libanon gelegene Kleinstadt Tel-Kalakh eingerückt. Das Militär errichtete Sperren an den Ortszugängen. Nach Angaben von Augenzeugen wurden drei Menschen von Sicherheitskräften erschossen. Aus Tel-Kalakh sind in den vergangenen Tagen rund 1.000 Bewohner über den Grenzfluss Kabir in den Libanon geflohen.
Am Freitag sind nach Angaben eines Menschenrechtsaktivisten bei landesweiten Protesten gegen die Regierung fünf Menschen getötet worden. Zugleich hatte es geheißen, dass Präsident Assad ein Schießverbot für die Sicherheitskräfte beim Vorgehen gegen Demonstranten angeordnet haben soll.
Der französische Außenminister Alain Juppé warnte unterdessen in einem Interview mit der arabischen Zeitung "Al-Hayat" die syrische Regierung, dass sie "gegen die Wand" fahre, sollte sie ihre bisherige Taktik der gewaltsamen Unterdrückung der Proteste fortsetzen. "Ein Regime, das mit Kanonen auf seine Bevölkerung schießt, verliert seine Legitimität", sagte Juppé. Stabilität sei nicht durch Repression, sondern nur durch Reform zu erreichen.












