USA erkennen libysche Rebellen nicht an

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Die USA sehen die libyschen Rebellen als "legitim", erkennen sie aber nicht diplomatisch an. Der Nationale Übergangsrat sei ein "glaubwürdiger Gesprächspartner", der das libysche Volk repräsentiere, erklärte das Weiße Haus am Freitag nach einem Besuch des Rebellenvertreters Jibril. US-Präsident Obama beriet sich mit NATO-Generalsekretär Rasmussen über die Militärinsätze in Libyen und Afghanistan.
Jibril traf im Weißen Haus in Washington den nationalen Sicherheitsberater von Obama, Tom Donilon. Donilon bekräftigte dem Weißen Haus zufolge in dem Gespräch die Position Obamas, wonach Libyens Machthaber Gaddafi "seine Legitimität verloren" habe und "sofort seine Macht abgeben" müsse. Er habe dem Übergangsrat gratuliert zu dessen Engagement für einen "pluralistischen Übergang und eine demokratische Zukunft Libyens".
Eine diplomatische Anerkennung des Übergangsrates konnte Jibril bei seinem USA-Besuch nicht erreichen. Bisher haben lediglich Italien, Frankreich, Katar und Gambia sowie seit Donnerstag auch Großbritannien die Rebellen-Vertretung als einzigen legitimen Vertreter Libyens anerkannt.
Obama und Rasmussen sprachen im Weißen Haus über Afghanistan und Libyen. Nach US-Angaben stimmten sie überein, dass die militärische Durchsetzung der Flugverbotszone über Libyen "unzählige Menschenleben" gerettet habe. Die NATO werde die Luftangriffe so lange fortsetzen, wie Gaddafi die eigene Bevölkerung angreife.
Gaddafi selbst meldete sich in einer Audiobotschaft zu Wort, in der er sich als unverwundbar darstellte. "Ich will euch sagen, dass ich an einem Ort lebe, an dem ich nicht erreicht oder getötet werden kann, ich lebe in den Herzen von Millionen Libyern", sagte Gaddafi.
Unterdessen hat der UNO-Sondergesandte Abdelilah al-Khatib für Sonntag eine Reise nach Tripolis angekündigt. Khatib will an Bord einer griechischen Militärmaschine in die libysche Hauptstadt fliegen.












