Kurz sieht in Serbien sein Konzept bestätigt

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Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz hat am Donnerstag Serbien besucht. Es handelte sich um die erste Auslandsreise in seiner neuen Funktion. Bei den Treffen mit Innenminister Ivica Dacic und dem Staatssekretär für Auslandsserben, Predrag Tojic, ging es vor allem um die Integration in Österreich lebender Serben. Kurz sprach hinterher gegenüber der APA von "extrem positiven" Gesprächen.
Er sah sich in seiner Vorgangsweise - nämlich auf Spracherwerb als Mittel zur Integration und die Jugend zu setzen, seine Wurzeln jedoch nicht aufzugeben - bestätigt. Ziel der Treffen war es, die Interessenslage sowie mögliche Kooperationen abzuklären. "Es ist gegenseitiges Interesse da, wie man Serben in Österreich als Chance betrachten kann", resümierte Kurz. So verwies er etwa auf die 400 österreichischen Unternehmen, die in dem Land am Balkan tätig sind.
Der stellvertretende Premierminister Dacic appellierte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz an die in Österreich lebenden Serben, sich zu integrieren. "Er hat den Aufruf an Serben in Österreich gerichtet, sich gut zu integrieren, sich loyal zu verhalten und Brückenbauer der Kulturen zu sein. Das ist auch unser Ziel. Sie sollen nicht ihre Wurzeln leugnen, aber gleichzeitig den österreichischen Staat schätzen und lieben", meinte Kurz. Der Staatssekretär versprach außerdem, dass die gute Zusammenarbeit der beiden Staaten auch unter dem neuen Regierungsteam fortgesetzt werde.
Mit Tojic diskutierte er im Ministerium für Religion und Diaspora etwa Kooperationsmöglichkeiten über den Integrationsfonds, so Kurz. In Österreich leben laut Angaben der Statistik Austria rund 207.000 Personen mit serbischem Migrationshintergrund (Serbien, Montenegro, Kosovo; Beginn 2010), 73.000 von ihnen sind österreichische Staatsbürger.












