ÖAAB: Kärntner Krall hätte gerne Lopatka an Spitze gesehen
Obmann Michael Krall hätte "lieber jemand, der nicht der Regierungsmannschaft angehört" an der ÖAAB-Spitze gesehen. Die Wahl Mikl-Leitners zur neuen ÖAAB-Chefin begrüßt hingegen der burgenländische Landesobmann Oswald Klikovits.

Foto © APAReinhold Lopatka
Der Kärntner ÖAAB-Obmann Michael Krall hätte an der ÖAAB-Spitze "lieber jemanden gehabt, der nicht der Regierungsmannschaft angehört." Letztendlich habe es ein einstimmiges Ergebnis bei der Wahl gegeben, "die so ausgegangen ist, wie sie ausgegangen ist", sagte Krall am Tag nach der Kür von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner zur neuen ÖAAB-Chefin gegenüber der APA.
Es habe drei "hochgradige" Kandidaten für das Amt gegeben. "Ich hätte mich für Lopatka (Reinhold, Anm.) eingesetzt", sagte Krall. Erstens sei er von seinen Qualitäten überzeugt und zweitens hätte Lopatka als Nichtregierungsmitglied mehr Zeit gehabt, sich um die Aufgaben eines ÖAAB-Obmanns zu kümmern. "Letztlich war es aber wichtig, dass wir am Schluss einstimmig waren", meinte Krall.
Die Wahl Mikl-Leitners zur neuen ÖAAB-Chefin begrüßt hingegen der burgenländische Landesobmann Oswald Klikovits. Sie habe in den vergangenen Jahren als Soziallandesrätin in Niederösterreich bewiesen, dass sie über höchste soziale Kompetenz verfüge, so Klikovits zur APA. Das sei auch eine wichtige Voraussetzung für ihren ÖAAB-Posten. Auf die Frage, ob Klikovits die Entscheidung mitgetragen habe: "Diese Entscheidung ist im Bundesvorstand einstimmig beschlossen worden und daher habe ich sie auch mitgetragen", so der AAB-Chef des Burgenlandes.













