Iran will Atomgespräche mit 6er-Gruppe fortsetzen

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Im Streit um das iranische Atomprogramm hat Präsident Mahmoud Ahmadinejad die UNO-Vetomächte und Deutschland zu neuen Verhandlungen aufgerufen. Die nächste Gesprächsrunde mit der sogenannten Sechsergruppe solle in der Türkei stattfinden, sagte Ahmadinejad am Montag in Istanbul. "Ich hoffe, dass dieses wichtige Thema bei den nächsten Istanbul-Gesprächen abschließend geklärt wird."
Ein Datum für das Treffen nannte er nicht. Auch inhaltlich machte der Präsident keine weiteren Angaben - etwa über Zugeständnisse oder Forderungen in dem seit Jahren schwelenden Konflikt. Die letzten Verhandlungen über das iranische Atomprogramm waren im Februar in Genf ohne greifbares Ergebnis geendet. Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi äußerte damals die Hoffnung auf weitere Gespräche in naher Zukunft. Ein neuer Termin wurde bisher aber nicht bekannt.
Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines Atomprogramms zur Stromgewinnung an Nuklearwaffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran weist die Vorwürfe zwar zurück, hat aber auch mehrere Resolutionen des UN-Sicherheitsrat ignoriert, wonach die Islamische Republik das Atomprogramm vorübergehend auf Eis legen muss, bis alle Zweifel ausgeräumt sind. Zu der Sechser-Gruppe zählen die UNO-Vetomächte USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und China sowie Deutschland.












