Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 11:59 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Einvernahmen im Telekom-Prozess fortgesetzt Nach Gipfel: Steuertrickser werden schon nervös Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Einvernahmen im Telekom-Prozess fortgesetzt Nach Gipfel: Steuertrickser werden schon nervös
Zuletzt aktualisiert: 09.05.2011 um 10:44 UhrKommentare

Obama hat weitere Führer der Al Kaida im Visier

In seiner ersten Rede nach der Tötung Osama bin Ladens hat US-Präsident Barack Obama den Einsatz als Erfolg gewertet. Es bestehe nun die Chance, der Al-Kaida einen fatalen Schlag zu versetzen. Von Pakistan forderte er eine Untersuchung.

Foto © Reuters

US-Präsident Barack Obama hat die Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden sowie den Fund von Dokumenten in seinem Versteck als Chance bezeichnet, dem Terrornetzwerk einen "fatalen Schlag" zu versetzen. "Dies bedeutet nicht, dass wir den Terrorismus besiegen werden", sagte Obama am Sonntag in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CBS. Al-Kaida habe auch in anderen Teilen der Welt "Metastasen" gebildet, die angegriffen werden müssten.

"Doch es bedeutet, dass wir eine Chance haben, so denke ich, dieser Organisation einen wirklich fatalen Schlag zu versetzen, wenn wir in den nächsten Monaten aggressiv fortfahren", sagte Obama in der Sendung "60 minutes". Es werde aber "einige Zeit" dauern, bis das Material ausgewertet werde, das bei dem Kommandoeinsatz vergangenen Montag im Versteck Bin Ladens im nordpakistanischen Abbottabad mitgenommen worden war.

Der US-Präsident sagte, es werde erwartet, dass die Daten zu anderen Terroristen führen, die schon lange gesucht werden. Zudem könnten die Ermittler über weitere Anschlagspläne sowie darüber lernen, wie Al-Kaida operiert und kommuniziert. Obama lobte auch die Spezialeinheit Navy Seals, die den Einsatz ausgeführt hatte. Diese habe bei dem nächtlichen Einsatz die "Geistesgegenwart" gehabt, einen "Schatz an Informationen" mitzunehmen.

Untersuchung gefordert

Eine Woche nach der Tötung von Osama bin Laden hat US-Präsident Barack Obama von Pakistan eine Untersuchung der Unterstützer des Terrorchefs gefordert. "Wir glauben, dass es ein Netzwerk an Unterstützern in Pakistan für Bin Laden gegeben haben muss", sagte Obama dem Sender CBS laut am Sonntag veröffentlichten Interview-Auszügen. Dieses müsse die pakistanische Regierung untersuchen.

Gleichwohl gebe es aber keine Informationen darüber, wer die Helfer Bin Ladens seien, fügte Obama in seinen ersten öffentlichen Äußerungen seit dem Angriff auf den Al-Kaida-Chef in der Nacht auf vergangenen Montag hinzu. "Wir wissen auch nicht, ob Mitglieder der Regierung daran beteiligt waren", sagte er dem Sender weiter. Pakistan habe zugesichert, ebenfalls ein Interesse daran zu haben, herauszufinden, von wem Bin Laden Unterstützung erhielt. Diese Fragen könnten aber nicht innerhalb weniger Tage geklärt werden.

Bin Laden war vor einer Woche in seinem Anwesen in der nordwestpakistanischen Stadt Abbottabad von einem US-Spezialkommando aufgespürt und getötet worden. Bei der Mission wurde auch massenweise Datenmaterial gefunden. Dieses müsse nun sorgfältig ausgewertet werden, sagte Obama CBS.


KLEINE.tv

Sulm-Kraftwerk: Ein Hauch von Hainburg

Etwa 250 Menschen demonstrierten in Schwanberg gegen Ein Wasserkraftwerk...Bewertet mit 4 Sternen

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang