Cheney plädiert für umstrittene Verhörmethoden

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Ex-US-Vizepräsident Dick Cheney sorgt mit einem Vorschlag für Aufsehen: Der Vize des früheren Präsidenten George W. Bush spricht sich für die Wiedereinführung umstrittener Verhörmethoden wie "Waterboarding" aus. Einige der frühen Hinweise, die auf die Spur von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden geführt hätten, seien den harten Verhörmethoden zu verdanken gewesen, sagte Cheney dem Sender Fox News.
Er befürworte die Anwendung derartiger Methoden, sollte es den USA damit möglich sein, ranghohe Terroristen zu ergreifen. Zugleich wies Cheney zurück, dass es sich beim "Waterboarding", bei dem Ertrinken simuliert wird, um Folter handle. Der Sicherheitsberater im Weißen Haus, Tom Donilon, sagte Fox News hingegen, derartige Verhörmethoden entsprächen nicht den Werten der Regierung und seien für Geheimdiensterkenntnisse nicht erforderlich.
US-Präsident Barack Obama hatte als eine seiner ersten Amtshandlungen Anfang 2009 die umstrittenen Verhörmethoden aus der Regierungszeit seines Vorgängers Bush abgeschafft und diese mit Folter gleichgesetzt. Die Geheimdiensterkenntnisse, die zur Tötung Bin Ladens führten, haben die Debatte über diese Methoden in den USA jedoch wieder angeheizt. US-Agenten waren Bin Laden durch Aussagen von Gefangenen in CIA-Geheimgefängnissen auf die Spur gekommen.












