Zwei Österreicher erhielten Axel-Springer Preis
Zwei Österreicher und ein Schweizer sind mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet worden. Die bedeutendste Auszeichnung für Nachwuchsreporter im deutschsprachigen Raum wurde zum 20. Mal im Berliner Axel-Springer-Haus verliehen. Die vier unabhängigen Jurys zeichneten in den Kategorien Print, Fernsehen, Hörfunk und Internet 12 Beiträge aus.
Darüber hinaus wurden 13 herausragende Leistungen lobend erwähnt. Insgesamt wurden 54.000 Euro an Preisgeldern vergeben. Mit ersten Preisen ausgezeichnet wurden in der Kategorie Print überregional Alard von Kittlitz (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Print regional Katrin Blum (Stuttgarter Zeitung) und Print Wochen- und Monatstitel Gerald Drißner (österreichisches Magazin "Datum"). In der Kategorie Fernsehen hat der Österreicher Fritz Ofner (ZDF/3sat), in der Kategorie Hörfunk Tina Hüttl (Deutschlandradio Kultur) und in der Kategorie Internet der Schweizer Michael Hauri (www.2470media.eu) einen ersten Preis erhalten.
"Mit diesem Preis will die Axel Springer Akademie exzellenten Journalismus würdigen und fördern," sagte Marc Thomas Spahl, Direktor der Akademie. "Was mich im 20. Jubiläumsjahr besonders freut ist, dass wir mit fast 900 Einreichungen so viele Bewerber wie noch nie in der Geschichte des Preises hatten, darunter sind sehr viele beeindruckende Arbeiten. Unseren Juroren, die wohlgemerkt keine Vorjury in Anspruch nehmen, sondern alles selbst begutachten, ist die Auswahl alles andere als leicht gefallen."
Die Auszeichnung wird jährlich rund um den Geburtstag Axel Springers von der nach ihm benannten Akademie vergeben. Gestiftet wurde der Preis 1991 von seinen Erben und der Axel Springer AG. Er richtet sich an Autoren, die bei Veröffentlichung ihrer Beiträge nicht älter als 33 Jahre alt waren.












