Dutzende Verletzte bei Zusammenstößen in Kairo

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Im Zentrum der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist es zu Ausschreitungen zwischen Anhängern und Gegnern des ehemaligen Präsidenten Mubarak gekommen. Dutzende Menschen wurden verletzt, als beide Seiten einander am Mittwoch mit Steinen bewarfen, wie ein Sicherheitsvertreter der französischen Nachrichtenagentur AFP mitteilte.
Die Anhänger Mubaraks hatten seinen 83. Geburtstags als "nationales Symbol" gefeiert und für ihn Straffreiheit gefordert. Den Angaben zufolge forderten Gegner des Ex-Staatschefs daraufhin dessen Hinrichtung. Es kam zu handgreiflichen Auseinandersetzungen, die letztlich von der Armee beendet wurden.
Unter dem Druck wochenlanger Massenproteste war Mubarak am 11. Februar zurückgetreten. Er steht derzeit in einem Krankenhaus im Badeort Scharm el Scheich am Roten Meer unter Hausarrest. Eine zentrale Forderung der Protestbewegung war, den fast drei Jahrzehnte herrschenden Staatschef vor Gericht zu stellen.












